Grundlagen — Grillmethoden

Die ursprüng­lichste Form des Gril­lens ist seit jeher das Bra­ten von Fleisch oder Gemüse über offe­nem Feuer und für uns auch der Grund warum wir die­sen Blog gestar­tet haben. In die­sem Arti­kel möch­ten wir euch die Grund­la­gen ein wenig näher brin­gen und klä­ren wo der Unter­schied zwi­schen der direk­ten und indi­rek­ten Grill­me­thode liegt.

Zwei große Grill­me­tho­den — erklärt anhand eines Beispiels:

Jeder der schon mal am Rande eines Lager­feu­ers gestan­den hat, wird bestä­ti­gen, dass man an der dem Feuer zuge­wand­ten Seite sehr schnell die abstrah­lende Hitze spürt. Sitzt man jedoch gemüt­lich im Wohn­zim­mer und heizt den Kachel­ofen an, ent­fal­tet sich die Hitze lang­sam und gleich­mä­ßig. Es ent­steht eine ganz andere Art der “Wärme”.

Die­ses Prin­zip lässt sich ganz ein­fach auf das Gril­len umlegen:

Direk­tes Grillen

Beim direk­ten Gril­len wird das Grill­gut direkt über der Wär­me­quelle plat­ziert und inner­halb kur­zer Zeit gegart. Auf­grund der abge­ge­be­nen Strah­lungs­wärme der Hit­ze­quelle ent­ste­hen sehr rasch hohe Tem­pe­ra­tu­ren an der Ober­flä­che des Grill­guts. Die Wärme dringt jedoch nur lang­sam ein, daher kann es pas­sie­ren, dass die Ober­flä­che bereits ver­brannt, aber das Innere noch roh ist. Ver­wen­dung fin­det diese Methode zumeist bei klas­si­schen, offe­nen Grill­ge­rä­ten.
Für das direkte Gril­len eig­net sich daher beson­ders dün­nes Grill­gut wie zB Würs­tel, Kote­lett, auf­ge­schnit­tene Zuc­chini, Ana­nas etc.

Indi­rek­tes Grillen

Im Gegen­satz dazu wird beim indi­rek­ten Gril­len das jewei­lige Grill­gut indi­rekt zur Wär­me­quelle (nicht genau über der Flamme) posi­tio­niert. Der Gar­pro­zess wird rein durch die heisse Abluft der Wär­me­quelle vor­an­ge­trie­ben und dau­ert in der Regel län­ger, ist dafür aber scho­nen­der. Diese Methode fin­det zumeist in geschlos­se­nen Grill­ge­rä­ten statt — zB Kugel­grill, Smo­ker etc.
Auf­grund die­ser scho­nen­den Zube­rei­tung kann auch größeres/dickeres Grill­gut wie zB Schopf­bra­ten, Rin­der­brust, Trut­hahn im Gan­zen gleich­m­ßig gegrillt wer­den, ohne eine ver­brannte Ober­flä­che zu risikieren.

Je nach Tem­pe­ra­tur­be­reich unter­schei­det man Kalt– und Heiß­räu­chern sowie Barbecue/Smoken.

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